Google und Disney sind schon jetzt die größten Medienkonzerne der Welt. Apple Music erfindet gerade das Radio neu und startet spätestens im Herbst auch in Europa damit. Suchmaschinen einerseits, die totale Vernetzung und individualisierte Musikplattformen, Filme und Spiele andererseits, alles "on demand" verändern unser mediales Konsumverhalten grundlegend.

Alles wird letztendlich Social Media werden, alles wird interaktiv und vernetzt sein: Das gilt für alle Medien egal ob Outdoor, Print, TV, Digital, …, alle Medien werden direkt (Digitale Medien) oder indirekt über digitale Plattformen (Klassische Medien)  „geliked“, geteilt, weiterempfohlen, kommentiert, gepostet, ...  

Denn die Menschen wollen miteinander verbunden sein. Es ist ein menschliches Bedürfnis Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Wir werden aber weder auf Print, Outdoor, Direct Marketing noch TV verzichten müssen, aber die Bedeutung der klassischen Medien hat sich verändert. Und wir müssen auch mit klassischen Medien anders umgehen lernen.

Klassik wird nicht sterben. Denn auch digitale Medien benötigen Zubringermedien und somit einen cleveren Mediamix, der von Zielgruppe zu Zielgruppe variiert. Die Mediagentur der Zukunft muss daher ganzheitlich und umfassend aufgestellt sein.

Das Modell der klassischen Mediaagentur ist tot. Und deshalb entwickeln die Strategen von Reichl und Partner bereits seit Jahren eine Mediaagentur, die ihresgleichen sucht. Die Agentur der Zukunft kommuniziert nicht nur, sie interagiert. Sie ist eine echte Multi Talent Agency. Sie verfügt über alle Kompetenzen einer Fullservice- Interaktions- und Kommunikationsagentur. (Ein Grund warum wir an den Standorten in Wien und Linz über 165 Mitarbeiter aus allen Bereichen der Kommunikation beschäftigen.)

Und: Das Zeitalter des Schönredens von Zahlen ist für diese Agentur vorbei. Es geht um nachvollziehbare Daten und Fakten, um absolute Transparenz. Big Data bringt die klassische Medienwelt in Zugzwang. Das alles ist für Qualitätsmedien kein Problem.

 

Wir haben für die Media-Agentur der Zukunft 10 Postulate zusammengestellt, die wir gerne mit Ihnen teilen:

1. Zusammenarbeit schlägt Briefings: Firmen wie Beats Electronics haben sich von klassischen Briefings verabschiedet. Sie entwickeln Strategien, Konzepte und teilweise komplett neue Geschäftsmodelle in interdisziplinären Teams, die während dieser Projektphasen komplett aus ihrer Organisation herausgelöst werden. In diesen Teams sitzen natürlich auch Mitarbeiter der Agenturen. In unserem Falle sind dies Spezialisten und Generalisten aus den Bereichen Werbung, Media, eMarketing, Social Media, PR und Live Kommunikation. In allen Bereichen verfügt Reichl und Partner seit Jahrzehnten über sehr erfolgreiche Units.

2. Die Agentur der Zukunft ist eine Fusion aus Know How in Marketing und Technologie: Kreativität wie sie jetzt von Agenturen erwartet wird, muss um Kreativität in der Nutzung technologischer Möglichkeiten und der Gewinnung, Analyse und zielgerichteten Verwendung von userzentrierten Daten erweitert werden.  Automatisiertes userzentriertes Marketing und userzentrierte Markenführung mit einem klaren Kauf- oder Kundenbindungs-Fokus unser neues wichtigstes Ziel.

3. Die Bewertungsmaßstäbe für Agenturen werden neu definiert:  Die Bewertung von Werbeagenturen und auch Mediaagenturen nach einer nicht nachvollziehbaren „Kreativität“ hat ausgedient. Es geht letztlich darum zu beurteilen, welchen messbaren Nutzen eine Agentur für ein Unternehmen stiften kann. Vorbei ist es, dass die Mediaagentur die Kreativität der Werbeagentur für den Misserfolg einer Kampagne verantwortlich macht. Es ist die Agentur, die wie ein Flugpilot geleitet von Daten richtig reüssiert.

4. Kein Fortschritt ohne Experimente: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Marken in der Zukunft wird die Bereitschaft sein, ein kalkuliertes Risiko in der Nutzung neuer Kommunikationsformen einzugehen. Große Marken in den USA verwenden ca. 10% ihres Mediabudgets „experimentell“ mit neuen Medien und Interaktionsmöglichkeiten. Bei Erfolg kommen diese in einen Pool von 20% die weiter perfektioniert werden. Konsequenterweise werden entsprechend große Anteile an bisher „klassisch“ verwendeten Ausgaben gestrichen. 

5. 100% Sichtbarkeit ist das neue Dogma: Studien in den USA belegen, dass nur ca. 50% der als geschaltet verrechneten Onlinewerbung tatsächlich im Medium wahrgenommen werden konnten. Aus diesem Grund sind neue „Viewability Standards“ in Ausarbeitung und manche Medien eilen schon jetzt mit Viewability Garantien voraus. Die Entwicklung solcher Standards ist auch ein Muss für Europa.

6. Zeit ist die neue Währung: Aktuelle Studien belegen, dass die Frequenz einer Schaltung erheblich weniger relevant für das Lernen einer Markenbotschaft ist als optimale Betrachtungsdauer. Jede Botschaft benötigt eine gewisse Zeit, um sich entfalten zu können. Hier haben wir von der klassischen TV Programmierung gelernt. Die neue Maßzahl könnte also CP10/20/30. (was kosten 10, 20, 30 Sekunden durchgehender Werbekontakt) heißen. Time Capping wird daher auch Frequency Capping ersetzen. Um möglichst lange Betrachtungsdauern zu erreichen muss auch die Qualität des umgebenden Content stärker berücksichtigt werden und von den Medien gegebenenfalls auch komplett neue Seiten-Layouts und Werbeformen entwickelt werden. 

7. Coopetition, also Kooperation mit dem Mitbewerb und zwischen Medien und Auftraggebern: Wir wollen schnell voneinander lernen. Die Agentur der Zukunft ist auch interaktiv mit den Medien vernetzt. Die Medien lernen von den Agenturen und umgekehrt.

8. Neue Technologien eröffnen neue Chancen für die Kreativität: In Europa verstehen wir „digital“ sehr oft noch als Medium im Kommunikationsmix. Hier bedarf es einer komplett neuen Sichtweise. „Digital“ hat die Kraft, neue Markenerlebnisse zu schaffen. Und es ist Aufgabe der Kreativen, sich mit neuen Technologien und deren kreativer Nutzung auseinanderzusetzen. 

9. Programmatische Kreativität schafft individuelle Markenerlebnisse: Es geht nicht mehr darum, EINE Botschaft zu kommunizieren, sondern für jeden User zu jedem Zeitpunkt die individuell richtige. Datengetriebene individualisierte Interaktion (Content, Banner & Videos) ist möglich und daher ein Muss.

10. Der Marketingleiter der Zukunft ist ein Marketingtechnologie-Spezialist: Technologie ist keine Spielweise für Nerds, sondern ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Marketing. Die in Zukunft entscheidenden Chancen finden sich in den Technologiefeldern der neuen Medien, der individualisierten Werbemittelproduktion, des Data Mining und der individualisierten Online-Schaltung. Somit gehören die nützlichen Idioten im Marketing der Vergangenheit an. Die Position des Marketingleiters gewinnt endlich wieder an Qualität

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